Der beste Fallschutz für das iPhone: RhinoShield-Schutzhüllen im Test

RhinoShield ShockSpread Technology mit eingelassener Waben-Struktur

Die Schutzhüllen der Marke RhinoShield genießen den Ruf, ein Smartphone bestmöglich vor den Gefahren eines Sturzes bewahren zu können. Diesen zugesicherten Schutz aus bis zu 3 Meter Fallhöhe hat sich der Hersteller sogar zertifizieren lassen. Möglich macht dieses ein neuartiges Hybrid-Polymer-Material, welches ein paar findige Studenten an der Cambridge Universität entwickelt haben. Ob die RhinoShield-Schutzhüllen auch im Alltag überzeugen können, schauen wir uns in einem intensiven Test an.

iPhone-Schutz: Markenware übertrifft Billig-Ramsch

Der Markt für Smartphone-Schutzhüllen ist überladen von vielen kleinen No-Name Herstellern aus China, die mit ihren billigen Hüllen den hiesigen Amazon-Shop regelrecht fluten. Diese mögen alle einen rudimentären Schutz gegen Kratzer bieten. In unseren Testberichten der empfehlenswerten Schutzhüllen für das iPhone 6 / 6s und der besten Hüllen für das iPhone 7 zeigt sich jedoch, dass es vornehmlich die etablierten Markenhersteller sind, die eine hochwertige Qualität und die besten Schutzeigenschaften bei einem Sturz bieten. RhinoShield gehört inzwischen zu einer der bekanntesten Marken von hochwertigen Schutzhüllen, wie beispielsweise auch Spigen, OtterBox und Urban Armor Gear.

Garantierter Fallschutz aus 3 Metern Höhe

Die Marke RhinoShield wurde von einigen Studenten der englischen Elite-Universität Cambridge gegründet, die bei ihrer Forschung ein spezielles Polymer-Material für Smartphone-Schutzhüllen entwickelt haben. Dieses kann einen Großteil der entstehenden Aufprallenergie bei einem Sturz selbstständig absorbieren. Eine integrierte weiche Waben-Struktur verteilt die restliche Energie erst innerhalb der Schutzhülle, bevor diese an das innenliegende Smartphone übergeht.

Der Hersteller nennt dieses Verfahren die ShockSpread-Technologie. Auf diese Weise übersteht ein mit einer RhinoShield-Hülle geschütztes Smartphone einen Fall aus mindestens 3 Metern Höhe absolut schadlos. Mit diesem beeindruckenden Versprechen wirbt RhinoShield und druckt es sogar auf die Verpackung seiner Produkte.

Bei YouTube gibt es inzwischen hunderte sogenannter Drop-Test-Videos zu sehen: Leute die ihr iPhone in einer RhinoShield-Hülle aus einigen Metern Höhe absichtlich mehrfach auf den Boden fallen lassen, um dieses anschließend auf Schäden zu prüfen. Wir haben uns zwar nicht alle Videos ansehen können, aber es gab niemanden, dessen iPhone hierdurch zu Schaden gekommen wäre, dank der zuverlässigen ShockSpread-Technologie der RhinoShield-Hüllen. Die Jungs vom YouTube-Channel iKnowReview haben einige beeindruckende Tests mit den Schutzhüllen von RhinoShield angestellt, wie im folgenden Video zu sehen ist.

Verschiedene Schutzhüllen-Varianten von RhinoShield

RhinoShield bietet drei verschiedene Schutzhüllen-Varianten für diverse iPhone-Versionen an, die alle gleichermaßen die ShockSpread-Technologie unterstützen: Die CrashGuard-Cases, ein klassischer Kantenschutz in Form eines Bumpers, der den Blick auf die Rückseite des iPhones nicht behindert. Die PlayProof-Cases, ein Allround-Schutz für die Kanten und die Rückseite in Form einer umschließenden Schutzhülle. Und die SolidSuit-Cases, Schutzhüllen, in deren Rückseite verschiedene Material-Designs eingebracht sind. Ein Look aus gebürstetem Metall, Carbonfaser, oder Marmor sind bisher verfügbar.

Allen RhinoShield-Cases gemeinsam ist ihre lebenslange Garantie. Falls das Material einer Schutzhülle also irgendwann einmal nicht mehr in Ordnung sein sollte, lässt sich diese beim Hersteller reklamieren. Testen konnten wir diesen Service bisher leider nicht, da alle unsere Test-Hüllen frei von Mängeln sind.

RhinoShield bietet verschiedene Varianten seiner Schutzhüllen an. Neben einem klassischen Bumper (CrashGuard Case, links) gibt es eine Hülle auch für die Rückseite (PlayProof Case, mitte), die es auch in verschiedenen Designs gibt (SolidSuit Case, rechts).

RhinoShield bietet verschiedene Varianten seiner Schutzhüllen an. Neben einem klassischen Bumper (CrashGuard Case, links) gibt es eine Hülle auch für die Rückseite (PlayProof Case, mitte), die es auch in verschiedenen Designs gibt (SolidSuit Case, rechts).

CrashGuard Case – der Bumper für den optimalen Kantenschutz

Das RhinoShield CrashGuard Case ist ein klassischer Bumper, der sich um die empfindlichen Kanten des iPhone legt, und somit den Blick auf die Rückseite des Smartphones nicht behindert. Angeboten wird dieses Case in vierzehn verschiedenen Farben. Die Passform des 12 Gramm leichten Bumpers an unserem iPhone 7 ist perfekt, auch dieses ist ein entscheidender Vorteil gegenüber einigen billigen No-Name-Schutzhüllen, die vielfach zu klein oder groß ausfallen.

Die üblichen Aussparung für die Lautsprecher, die Ladebuchse und den Stummschalter sind ausreichend groß und korrekt platziert. Der Einschaltknopf und die Lautstärketasten werden vom CrashGuard Bumper überlagert, sind also nicht ausgespart. Deren Druckpunkt erweist sich als etwas schwergängig, die Bedienbarkeit leidet hierdurch jedoch nicht sonderlich, sobald man sich erst einmal daran gewöhnt hat. Qualitativ weiß das Material des CrashGuard Bumpers zu überzeugen. Aufgrund seiner Härte ist es kaum anfällig gegen Kratzer, und auch Fingerabdrücke haben auf dem Bumper keine Chance.

Das RhinoShield-Case überragt das iPhone-Display um etwa 1 Millimeter. Das Smartphone lässt sich daher problemlos mit der Frontseite auf einem Tisch ablegen, ohne das empfindliche Display zu gefährden. Auch die Rückseite des Geräts ist durch eine umlaufende 1 Millimeter hohe Kante gut geschützt. Wer dennoch Bedenken wegen möglicher Kratzer hat, der kann zusätzlich eine Panzerglasfolie auf der Front- und der Rückseite anbringen, um den Schutz zusätzlich zu erhöhen. Ein Anbringen einer Schutzfolie ist beim CrashGuard-Bumper kein Problem, wie wir mit den ScreenProtector-Folien von RhinoShield selber ausprobiert haben.

Zugegebenermaßen ist der RhinoShield CrashGuard alles andere als dezent. Der Bumper fällt definitiv ins Auge und das iPhone wirkt hierdurch etwas dicker und unhandlicher. Allerdings gibt es nach unserer Auffassung keinen anderen Bumper auf dem Markt, der das filigrane iPhone besser vor den Gefahren eines Sturzes schützen könnte, als ein RhinoShield CrashGuard Case. Das belegen nicht zuletzt die diversen Drop-Test Videos von begeisterten Kunden weltweit.

Der CrashGuard-Bumper von RhinoShield erweist sich als der ideale Schutz für die empfindlichen Kanten des iPhones. Das Case kann einen Aufprall aus bis zu 3 Metern Höhe abfedern und schützt zusätzlich das Display vor Kratzern durch eine umlaufende Erhöhung auf der Vorder- und Rückseite.

Der CrashGuard-Bumper von RhinoShield erweist sich als der ideale Schutz für die empfindlichen Kanten des iPhones. Das Case kann einen Aufprall aus bis zu 3 Metern Höhe abfedern und schützt zusätzlich das Display vor Kratzern durch eine umlaufende Erhöhung auf der Vorder- und Rückseite.

PlayProof Case – die Hülle für den besten Rundum-Schutz

Anders als beim CrashGuard Bumper handelt es sich bei dem RhinoShield PlayProof Case um eine Schutzhülle, die auch die Rückseite des iPhones umschließt. Erhältlich sind die PlayProof Hüllen in acht verschiedenen Farbvariationen, drei hiervon bieten eine transparente Rückseite, bei der das iPhone weitestgehend sichtbar bleibt. Das verwendete Hybrid-Polymer-Material ist identisch zu den CrashGuard-Bumpern und entspricht ebenfalls der ShockSpread-Technologie. Auch für diese Schutzhülle garantiert der Hersteller einen extremen Fallschutz aus mindestes 3 Metern Höhe.

Die Passform des von uns getesteten PlayProof Case ist auf dem selben guten Niveau, wie auch beim CrashGuard Bumper. Es umschließt unser iPhone ordentlich stramm und bietet eine gute Griffigkeit. Die Aussparungen für die Kamera, den Lightning-Anschluss, die Lautsprecher und den Stummschalter sind ausreichend groß, sodass auch Zubehör von Drittherstellern weiterhin genutzt werden kann, wie beispielsweise ein Lightning-Kabel.

Die RhinoShield PlayProof-Hülle bietet aus unserer Sicht den bestmöglichen Rundum-Schutz für das empfindliche iPhone. Durch die umschlossene Rückseite wird die Griffigkeit des Smartphones weiter erhöht und bei einem Sturz ist auch diese optimal gegen Kratzer und Beulen geschützt. Im direkten Vergleich zu einigen der von uns getesteten TPU-Schutzhüllen für das iPhone 7 erscheint die RhinoShield PlayProof-Hülle regelrecht dick. Jedoch wird ein TPU-Case niemals den extrem guten Fallschutz einer RhinoShield-Hülle erreichen können, sodass wir diese vor allem für Leute empfehlen können, die ihr iPhone nicht tagtäglich wie ein rohes Ei behandeln möchten.

Das PlayProof-Case bietet dieselben stoßabsorbierenden Eigenschaften der RhinoShield ShockSpreak-Technologie des CrashGuard-Bumpers, umschließt jedoch auch die empfindliche Rückseite des iPhone, zum Schutz gegen Kratzer und Beulen.

Das PlayProof-Case bietet dieselben stoßabsorbierenden Eigenschaften der RhinoShield ShockSpreak-Technologie des CrashGuard-Bumpers, umschließt jedoch auch die empfindliche Rückseite des iPhone, zum Schutz gegen Kratzer und Beulen.

SolidSuit Case – die Hülle mit dem extravaganten Design

Wem das Design der PlayProof-Hüllen zu langweilig erscheint, der sollte sich alternativ die SolidSuit‑Cases von RhinoShield anschauen. Diese werden in einem Carbon-Look und in zwei verschiedenen Farbvarianten mit eingelassenem Edelstahl- oder Marmor-Finish angeboten. Abgesehen von dem etwas hochwertigeren Design der Rückseite entsprechen die SolidSuit-Hüllen weitestgehend den weiter oben im Testbericht beschriebenen PlayProof-Cases.

Die ShockSpread-Technologie und der damit verbundene Fallschutz aus bis zu 3 Meter Höhe wird ebenfalls unterstützt. Die SolidSuit-Hüllen sind etwas für Individualisten, die ihrem iPhone ein extravagantes Design gönnen und dabei nicht auf den perfekten Schutz der ShockSpreak-Technologie verzichten möchten.

Die SolidSuit-Cases gibt es in einem Carbon-Look in zwei verschiedenen Farbvarianten, sowie mit einem eingelassenen Marmor- oder Edelstahl-Design, welches in die Rückseite eingearbeitet ist.

Die SolidSuit-Cases gibt es in einem Carbon-Look in zwei verschiedenen Farbvarianten, sowie mit einem eingelassenen Marmor- oder Edelstahl-Design, welches in die Rückseite eingearbeitet ist.

Für Individualisten: Personalized PlayProof Case

Für maximale Individualität bietet RhinoShield im eigenen Online-Shop personalisierbare PlayProof-Hüllen an, die in verschiedenen Varianten beliebig bedruckt werden können. So lässt sich auf der Rückseite der Schutzhülle beispielsweise ein frei wählbarer Text oder ein Zitat aufdrucken. Für Sportbegeisterte gibt es einen Trikot-Designer, der ein eigenes Sport-Jersey für die Schutzhülle erstellt, inklusive Spielernamen und der Trikotnummer. Hierbei kann der Text, die verwendete Schriftart, die Farbe und der Streifen-Look frei gewählt werden.

Neben den selbst zu designenden Schutzhüllen bietet RhinoShield auch sogenannte Customized PlayProof Schutzhüllen an, die auf der Rückseite mit einer schier undenklichen Auswahl an witzigen Bildern, Illustrationen und Mustern verschiedener Art bedruckt sind. Diese lassen sich in diversen Kategorien durchstöbern. Uns hat die Vielzahl der unterschiedlichen Designs überrascht, hier dürfte wirklich für jeden Geschmack etwas dabei sein, was die Customized PlayProof Hüllen zu unserem persönlichen Favorit machen.

Pro

  • Alle RhinoShield-Hüllen bieten einen garantierten Fallschutz aus bis zu 3 Metern Höhe
  • Es gibt die Cases in verschiedenen Varianten, als Bumper und normale Schutzhülle
  • Das verwendete Material und die Verarbeitungsqualität sind sehr hochwertig
  • Der Hersteller bietet eine lebenslange Garantie auf die Hüllen
  • Es gibt eine sehr breite Auswahl an Farben und Designs

Contra

  • Durch die Schutzhülle wirkt das iPhone etwas dicker und unhandlicher
  • Der Druckpunkt der überlagerten Knöpfe ist etwas schwergängig

Fazit und Empfehlung

Die RhinoShield-Schutzhüllen bieten einen allumfassenden Schutz für das iPhone gegen die Gefahren im rauen Alltag. Ihr zertifizierter Fallschutz bestätigt ihnen Schutzeigenschaften für einen Sturz aus bis zu 3 Metern – eine Höhe aus der ein iPhone normalerweise vollständig zerstört ist, wenn es nur mit einer normalen TPU-Hülle geschützt ist.

Aufgrund ihres besonderen Polymer-Materials sind die Schutzhüllen von RhinoShield zwar keine unauffälligen, ultra-dünnen Cases. Jedoch sind es hervorragend verarbeitete Spezial-Cases mit nur einem Zweck: das iPhone vor Schaden zu bewahren. Wer sein teures Smartphone aufgrund eines Sturzes schon einmal hat reparieren müssen, der weiß, wie wichtig ein umfassender Kantenschutz ist, den ein TPU-Case nur bedingt bieten kann.

In Kombination mit einer Display-Schutzfolie bieten die RhinoShield-Hüllen daher momentan den bestmöglichen Schutz für das empfindliche iPhone. Ob man sich für einen klassischen CrashGuard Bumper oder eine der umschließenden PlayProof Hüllen entscheidet, oder sich doch lieber gleich selbst die Rückseite individuell gestaltet, darüber entscheidet allein der eigene Geschmack. Der gebotene Schutz der RhinoShield-Cases ist gleichermaßen überzeugend.

Bilder der RhinoShield iPhone-Schutzhüllen

Testbericht: RhinoShield iPhone-Schutzhüllen
Veröffentlicht von: Jens Kobusch
Datum: 12. August 2017
Bewertung: 4,5 von 5 Sternen
Empfehlung:
Die RhinoShield-Hüllen bieten einen perfekten Rundum-Schutz für das empfindliche iPhone gegen die alltäglichen Gefahren, insbesondere durch ihren zertifizierten Fallschutz aus bis zu 3 Metern Höhe.
4.5



Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!

Benachrichtige mich:
avatar
1000
wpDiscuz